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Chorionzottenbiopsie (CVS)

Bei der Chorionzottenbiopsie wird eine geringe Menge Gewebe aus dem Mutterkuchen entnommen, welches auf genetische Störungen untersucht werden kann. Beim Eingriff wird unter örtlicher Betäubung eine dünne Nadel in den Mutterkuchen eingeführt. Der Eingriff ist leicht schmerzhaft und dauert insgesamt nur wenige Minuten. Das natürliche Fehlgeburtsrisiko wird durch diesen Eingriff um 1 % erhöht, wenn die Punktion von einem Arzt ausgeführt wird, der ausreichend Erfahrung in dieser Technik hat. Im Vergleich zur Amniozentese (Fruchtwasserentnahme), die ebenfalls ein Fehlgeburtsrisiko von 1 % hat, besteht der Vorteil, dass die Chorionzottenbiopsie bereits in der 12. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden kann. Damit erhält man das Untersuchungsergebnis mehrere Wochen früher.

Wir führen aus diesen Gründen hauptsächlich Chorionzottenbiopsien durch. Alle Eingriffe werden von Priv Doz Dr Scheier durchgeführt, dessen fundierte Ausbildung und lange Erfahrung in Fetalmedizin ein möglichst niedriges Punktionsrisiko garantieren.